wolfsmilchDie Website wurde am 13.7.2005 eingerichtet. XStat-Homepage Gernot Breimann - Wolfsmilch Black Edition - Gedichte und Aphorismen
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ENTZWEIT

Du gabst mir Namen wilder Tiere
Du wiegtest mich oft singend ein
Tauschten einst das rote Blut
Und schworen uns im dunklen Hain

Dass wir uns nie das Herz verbrennen
Will der Teufel auch verführen
Nie die Silberringe trennen
Wenn wir diesen Eid berühren

Doch damals waren Worte jung
Und unser Blut so wild im Leib
Wir kosteten von vielen Lippen
Das Schicksal hatte uns entzweit

Wir hatten unsre heißen Tränen
Küssend mit dem Mund getrocknet
Fühlten Schuld in unsrer Brust
Das Elend zeigte den Verlust

Doch des Teufels Gift war stärker
Stärker noch als unser Wort
Wenn auch tausend Wunden blieben
Du bist schon so lange fort

Doch damals waren Worte jung
Und unser Blut so wild im Leib
Wir kosteten von vielen Lippen
Das Schicksal hatte uns entzweit

©2004 Gernot Breimann

SCHAU INS LICHT

Auf dich stürzen so gierige Wellen
Mit Klauen ziehen sie dich hinunter
Knochen auf dem Grunde zerschellen
Das Wasser wird jetzt immer bunter

Deine Arme ringen nach Halt
Deine Lungen ringen nach Luft
Du spürst diese Meergewalt
Hörst den Engel der dich ruft

Schau ins Licht ‘s scheint nur für dich
Passiere das Tor und schau nach vor
Der Schmerz vergeht verblasst verweht
Ist es so wenn man durch diesen Lichtschein geht?

Der große Fisch er wittert Blut
Dein Leib zerfetzt liegt er am Grunde
Verglüht des Lebens rote Glut
Vorbei ist deine schwerste Stunde

Schau ins Licht ‘s scheint nur für dich
Passiere das Tor und schau nach vor
Der Schmerz vergeht verblasst verweht
Ist es so wenn man durch diesen Lichtschein geht?

©2004 Gernot Breimann


DAS JÜNGSTE GERICHT

Kroch der Hass in dein Blut?
Schwamm das Böse durch deine Venen?
Hat die Angst die Glut entfacht?
Hat der Schmerz dich zum Mörder gemacht?

War dein Herz zu Eis erstarrt?
War deine aufrechte Liebe längst vergart?
Hat man dich zu sehr erzürnt?
War deine Seele von Geburt an gekrümmt?

Kroch die Liebe in dein Blut?
Schwamm der Segen durch deine Venen?
Hat die Liebe diese Glut entfacht?
Hat die Menschlichkeit dich zum Menschen gemacht?

War dein Herz ein Flammenmeer?
Gabst du das letzte Lächeln her?
Hast du dich selbst ganz vergessen?
Gabst du den Hungernden zu Essen?

Denn eines Tages
Da kommt die Zeit
Eines Tages
UND DANN SEI BEREIT
Das Jüngste Gericht fragt nach deiner Vergangenheit!

©2004 Gernot Breimann













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